Makulaloch
Ein dunkler Fleck im Blick: Was ein Makulaforamen bedeutet
Ein Makulaforamen bezeichnet einen teilweisen oder vollständigen Defekt („Loch“) in der Makula – dem zentralen Bereich der Netzhaut, der für das scharfe Sehen verantwortlich ist. Dies führt zu einem deutlichen Verlust der zentralen Sehschärfe und kann das Lesen oder Autofahren erheblich beeinträchtigen. Betroffene berichten häufig von einem dunklen Fleck oder einer grauen Zone im zentralen Gesichtsfeld.
Minimal-invasiv gegen das Makulaforamen
Häufig ist die Entstehung altersbedingt und mit der Glaskörperabhebung verbunden, bei der Zugkräfte auf die Makula wirken und ein Foramen verursachen können. Die Behandlung erfolgt chirurgisch mittels Vitrektomie. Die 27-Gauge-Technik bietet dabei durch ihre besonders feinen Instrumente ein schonendes Vorgehen mit schnellerer Heilung und geringeren postoperativen Beschwerden.
In seinem Lehrbuch 27-Gauge Vitrectomy – Minimal Sclerotomies for Maximal Results beschreibt Prof. Dr. Mitrofanis Pavlidis die Vorteile dieser Methode bei Makulaforamina. Die gemeinsam mit DORC entwickelte Pinzette „Wide Grip 27G“ optimiert zudem die ILM-Inverted-Flap-Technik und verbessert deren Sicherheit und Effektivität. Auch hier kommt in unserem Augenzentrum Köln die 3D-Digitalmikroskopie (Zeiss Artevo 850) zum Einsatz – ein System, das durch hohe Auflösung, Tiefenschärfe und reduzierte Lichtbelastung während der OP überzeugt. Die Kombination mit intraoperativer OCT erlaubt die präzise Darstellung und Behandlung des Makulaforamens.
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